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22. Juni 2026, 85. Jahrestag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion im Jahr 1941, Gedenken von Neubrandenburger Friedensaktivisten an die 27 Millionen Opfer der Völker der Sowjetunion am Sowjetischen Ehrenmal auf den Neuen Friedhof in der Oststadt. Dort empfing sie der renommierte Sänger, Texter, Komponist, Friedensaktivist und Brückenbauer Tino Eisbrenner mit seinen Liedern. Zum Gedenken sprach Helga Hobohm erinnernde und mahnende Worte. Gebinde und Blumen abgelegt sowie Kerzen zum Gedenken auf den Gräbern der 261 hier beigesetzten sowjetischen Soldaten entzündet. Die Teilnehmer waren sich einig: Russland ist nicht unser Feind und Frieden gibt es in Europa nur mit und nicht gegen Russland.
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Das Schweriner Friedensbündnis und die Ortsgruppe Aufstehen führten am 22.6.27 um 17.00 Uhr eine Gedenkkundgebung zum 25. Jahrestag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion durch und verband das Gedenken mit der Losung „Russland ist nicht unser Feind!“ Ca.150 Kundgebungsteilnehmer unterstützten die Gedenkkundgebung undbrachten durch viel Beifall ihre Ablehnung der geschichtsvergessenen und gefährlichen Politik Deutschlands gegenüber Russland zumAusdruck. Zusätzlich konnten weitere 54 Unterschriften für denAufruf "Russland ist nicht unser Feind" zur Übergabe anden russischen Botschafter in Deutschland gesammelt werden.
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Anlässlich des 85. Jahrestages des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion haben Menschen aus Rostock gemeinsam mit der russischen Community Rostocks der vielen Opfer gedacht. An jedem Grab wurde eine Kerze entzündet und die Grabsteine mit Blumen geschmückte. Beim Sowjetischer Ehrenfriedhof am Puschkinplatz in Rostock ruhen Angehörige der Roten Armee, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. Danach versammelten sich alle am Ehrenmal. Es wurden persönliche Worte des Gedenkens auf Deutsch und Russisch gesprochen. Ein junger Mann aus der russischen Gemeinde erinnerte daran, dass es auch im deutschen Volk Menschen gab, die den Mut hatten, Nein zu Faschismus und Krieg zu sagen. Beteiligt waren auch: 1 Million Stimmen für den Frieden, Friedensbündnis Norddeutschland, Liebknechtkreis, Rotfuchs und BSW
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Tschingis Aitmatow und Tino Eisbrenner – Botschafter des Friedens und der Liebe. Eine Kulturveranstaltung der "Deutsch-Russischen Friedenstage e.V." am 6. Juni 2026 in Bremen. Der Saal war voll. Das Publikum berührt und begeistert von diesem kulturellen Hochgenuss. Siehe unten die Bilderserie.
Aitmatows Klassiker „Djamila“ – die schönste Liebesgeschichte der Welt, wie der französische Dichter Louis Aragon betont, wird weltweit verehrt. Übersetzt in mehr als 170 Sprachen ergreift seine vielgestaltige Dichtung die Herzen und den Verstand. In Kirgistan geboren, in der Sowjetunion zum verehrten Literaten gereift, nutzt sein Werk die kirgisische und russische Sprache. Frieden und Liebe zu den Menschen sind Triebkraft seines Schaffens.
Für dieses Kulturfest haben es Irene Baumann und Torsten Kühn mit der Lyrik-Gruppe und dem Zupfinstrumente-Trio Volante übernommen, Tschingis Aitmatows literarisches Schaffen mit einer Lesung erlebbar zu machen. Songpoet Tino Eisbrenner brachte im 2. Teil des Abends Eigenes, Puschkin und Nachgedichtetes zu Gehör. Zum Schluss gesanglich begleitet von Larissa Scherschel. Ein Video des Kulturabends ist in Arbeit und wird in Kürze veröffentlicht HIER.
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von Anja Lues, Rostock - Laage, 06. Juni 2026
(In der Spitze) knapp 100 friedensbewegte Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern haben am Tag der Bundeswehr eine Friedensmenschenkette am Fliegerhorst Laage gebildet (siehe unten die Fotoserie). Sie kamen unter anderem aus Rostock, Schwerin, Teterow, Güstrow, Neustrelitz und Neubrandenburg. Auch Gäste aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein waren dabei.
Anlass der Aktion war der Tag der Bundeswehr, an dem der Fliegerhorst seine Tore öffnete und mit den Worten warb: „Erleben Sie unsere Flieger direkt neben Ihnen und mit voller Leistung in der dritten Dimension. … Hier ist für jeden etwas dabei. … Wir bieten Programmpunkte für die ganze Familie.“
Genau diese Inszenierung war Anlass unseres Protestes. Unsere Kritik richtet sich nicht gegen die Besucher oder gegen Menschen in Uniform, sondern gegen die zunehmende Militarisierung unserer Gesellschaft und die Logik des Krieges. Wenn Kampfjets, Militärtechnik und militärische Fähigkeiten wie Attraktionen präsentiert werden, erinnern wir daran: Krieg ist keine Show. Krieg bedeutet Leid, Zerstörung, Flucht und menschliche Tragödien.
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"Die Bundeswehr macht Kiel zum zentralen Forschungs- und Entwicklungsstandort für maritime Technologien. Diese Entscheidung hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Mittwoch bekannt gegeben. ...Der Minister bezeichnete Kiel als wichtigen Standort für die deutsche Sicherheits- und Verteidigungsindustrie: „Wir werden die Nähe zur Deutschen Marine, zu etablierten Forschungseinrichtungen und das ausgeprägte Innovationsökosystem vor Ort nutzen.“ (Kieler Nachrichten vom 21.05.2026, S. 1) - Geplant sei eine Zusammenarbeit des neuen Zentrums mit dem im September 2025 gegründeten Netzwerk „Tech Hub SVI Nord“. So soll die Bundeswehr von Produkten und Technologien aus der Wirtschaft profitieren, die sowohl zivil als auch militärisch nutzbar sein können. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sprach von einer „herausragend guten Botschaft für Schleswig-Holstein und für den maritimen Standort Deutschland“. Die Forschungsinfrastruktur rund um Kiel reiche von der Wehrtechnischen Dienststelle WTD 71 in Eckernförde über das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, die Universität und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften bis hin zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, sagt Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen (CDU). Ergänzt werde dieses „technologische Ökosystem“ durch die größte Ansammlung maritimer Unternehmen in Deutschland. Im April war bekannt geworden, dass die Eurobotics-Gruppe mit Sitz in München am Flughafen Holtenau einen neuen Standort aufbaut. Geplant ist die Produktion einer neuartigen Unterwasserdrohne mit großer Reichweite. Die veränderte Bedrohungslage drückt auch dem Arbeitsmarkt in Kiel ihren Stempel auf: Allein in den vergangenen drei Jahren ist die Zahl der Industriearbeitsplätze im militärischen Sektor um rund 2000 auf fast 7000 gestiegen.
Mit dem Rückkauf von Holtenau-Ost und der Erweiterung des Stützpunktes Wik plant die Bundeswehr eine massive Flächenausdehnung an der Förde. Damit knüpft Kiel an alte Marinetraditionen an: 1871 erhielt der Hafen in Kiel die Bezeichnung „Reichskriegshafen“. Die Kieler Woche hat ihren Ursprung in kaiserlichen Kriegsvorbereitungs-Übungen. Heute:
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Bremen bekommt eine Dependence der zentralen Koblenzer Beschaffungsbehörde für Rüstungsgüter der Bundeswehr. Für Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) ist das ein "Ritterschlag" - "Der Senat habe sich monatelang um die Ansiedlung der Behörde bemüht." Weserkurier 19.05.2026: "...Begründet wird der Aufbau des Bremer Standortes mit der Nähe zu bedeutenden Akteuren in der See- und Weltraumrüstung, die in der Hansestadt ihren Sitz haben. Zu nennen sind unter anderem der Satellitenhersteller OHB und die Lürssen-Werft, die ihre Militärsparte NVL kürzlich an den Rheinmetall-Konzern verkauft hat.
Keine Stadt in Deutschland weist eine vergleichbare Rüstungsdichte wie Bremen auf, siehe weiter unten die Auflistung. Etwa 7 % des Umsatzes der deutschen Rüstungsindustrie werden hier generiert, bis zu 10.000 Arbeitsplätze soll es in der Branche in Bremen geben. An jedem dieser Stammarbeitsplätze "hängen" ca. dreimal so viel Arbeitsplätze bei den Zulieferbetrieben und bei sog. "dual use" (zivil / militärisch) Produzenten. Bremer Friedensgruppen setzen sich seit Langem für Abrüstung ein, kritisieren die Ausweitung des Rüstungsstandorts Bremen und setzen sich stattdessen für Investitionen in zivile Projekte und Infrastruktur ein; besonders den Ausbau der zivilen Häfen in Bremen, Bremerhaven und Wilhelmshaven, wo die Kompetenzen der Beschäftigten sinnvoller eingesetzt werden können.
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8. Mai 2026 Tag der Befreiung vom Faschismus am Sowjetischen Ehrenmal in Neubrandenburg (Im hier verlinkten Video sind Ausschnitte zu sehen)
Dem Aufruf des Friedensbündnisses Neubrandenburg, der gefallenen sowjetischen Soldaten der Roten Armee am 8. Mai zu gedenken, folgten über 50 Teilnehmer der Stadt und der näheren Umgebung. Die Mehrzahl traf sich am Haus der Gewerkschaften in der Tilly-Schanzen-Straße. Von dort aus zogen sie mit Fahnen und Transparenten zum Ehrenmal auf den Oststadtfriedhof. Harald Wandel eröffnete die Gedenkveranstaltung musikalisch. Roswitha verwies auf den 20. Juni zur Veranstaltung “Russland ist nicht unser Feind” in Berlin ( um 13.00 Uhr am Brandenburger Tor) sowie 22. Juni, den 85. Jahrestag des Überfalls des faschistischen Deutschlands auf die Sowjetunion, wo wir die Podcast-Version mit Tino Eisbrenner zu den sowjetischen Kriegsgräbern fortsetzen wollen. Danach hielt Helga eine kurze Gedenkrede. Mit weiteren Liedern von Harald und der Rezitation Jewgeni Jewtuschenkows Gedicht “Meinst Du, die Russen wollen Krieg?” beendete Roswitha die Gedenkveranstaltung. Weitere Bilder: https://friedensbuendnis-nb.de/russland/8-mai-2026-tag-der-befreiung-vom-faschismus-am-sowjetischen-ehrenmal-in-neubrandenburg/
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Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung am 9.5.2026 am Gräberfeld für sowjetische Zwangsarbeiter & Kriegsgefangene auf dem Friedhof Bremen Osterholz (Ausschnitte).
Am 08. - 9. Mai 2026 erinnert die Friedensbewegung an die Befreiung Deutschlands & Europas von Faschismus und Krieg vor 81 Jahren. Die Sowjetunion trug die Hauptlast des Überfalls durch den Hitler-Faschismus ab dem 22. Juni 1941 mit 27 Millionen Toten, Verwundeten & Verstümmelten und dem weitgehend zerstörten Territorium.
Mit Sorge nehmen wir zur Kenntnis, dass deutsche Politiker und Politikerinnen erneut „Kriegstüchtigkeit“ und „Kriegsbereitschaft“ als eine Hauptaufgabe deutscher Politik betreiben. Russland ist unser natürlicher Nachbar und wichtiger Wirtschaftspartner. Uns verbinden Jahrhunderte alte Kulturbeziehungen. Dies wollen wir immer wieder deutlich machen.
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Dank den Befreiern - Russland ist nicht unser Feind. Ulrich Leonhardt am 8. Mai 2026 in Schwerin.
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Rede von Arno Sassen (JSW Niedersachsen) in Emden 29.04.2026 auf der Protestkundgebung gegen die Militarisierung der norddeutschen Häfen. Er sprach u.a. auch zu den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht. 👉Anlässlich der am gleichen Tag beginnenden "Nationalen Maritimen Konferenz" in Emden mit Schirmherr Kanzler Friedrich Merz. UNSERE HÄFEN SOLLEN FRIEDENSHÄFEN SEIN!
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Rede von Rodolfo Bohnenberger in Emden 29.04.2026🕊auf der Protestkundgebung gegen die Militarisierung der norddeutschen Häfen und gegen die Umwandlung unseres Territoriums und unserer Infrastruktur in eine NATO-Logistikdrehscheibe
👉anlässlich der am gleichen Tag beginnenden "Nationalen Maritimen Konferenz" in Emden (Schirmherr Kanzler Merz).
UNSERE HÄFEN SOLLEN FRIEDENSHÄFEN SEIN! #kooperationstattsanktion #abrüstenstattaufrüsten
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Rede von Pastor Gedenk auf der Friedenskundgebung in Emden am 29.04.2026 auf der Protestkundgebung gegen die Militarisierung der norddeutschen Häfen und der Umwandlung unserer Infrastruktur in eine NATO-Logistikdrehscheibe. Anlässlich der am gleichen Tag beginnenden "Nationalen Maritimen Konferenz" in Emden mit Kanzler Merz als Schirmherr. Einleitende Worte von der Moderatorin Sonja Ryll von "Wehrhaft ohne Waffen" in Emden.
UNSERE HÄFEN SOLLEN FRIEDENSHÄFEN SEIN! #kooperationstattsanktion #abrüstenstattaufrüsten
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